Evangelisches Familienzentrum Ohligs


Zu den wichtigsten familienpolitischen Zielen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zählt es, dass Eltern in der Erziehung ihrer Kinder unterstützt werden und Familie und Beruf künftig besser vereinbaren können.

Das Evangelische Familienzentrum Ohligs übernimmt in diesem Sinne gesellschaftliche Verantwortung im Solinger Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe.

Die evangelischen Kindertagesstätten Scharrenberger Straße und Uhlandstraße bilden gemeinsam dieses Familienzentrum im Verbund. 

Im September 2009 wurde es als "Familienzentrum NRW" zertifiziert. 

Es bietet eine frühe Beratung, Information und Hilfe in verschiedenen Lebensphasen an und ist "Leitstelle für soziale Gestaltungsprozesse im Stadtteil".

Das Evangelische Familienzentrum Ohligs bietet Raum für Begegnung, Kommunikation und Austausch. Es lädt dazu ein, die Vielfalt der Kulturen und Religionen wahrzunehmen und anzuerkennen, und wirkt einer Ausgrenzung und Stigmatisierung entgegen.

Die Angebote des Familienzentrums sind grundsätzlich allen Eltern und Kindern im Stadtteil zugänglich, unabhängig von ihrer religiösen und weltanschaulichen Orientierung. Viele Angebote sind kostenfrei.

  • Alle Kinder sind willkommen und werden individuell gefördert.
  • Eltern werden in ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit durch professionelle Angebote unterstützt.
  • Das Familienzentrum leistet einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

 

Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

Der Flyer des Evangelischen Familienzentrums Ohligs" bietet alle wichtigen Infos auf einen Blick:

  • Selbstvorstellung
  • Standorte und Ansprechpartnerinnen
  • Angebote und Leistungen
  • Kooperationspartner

Sie können den Flyer hier als pdf-Datei herunterladen.


Was ist ein Familienzentrum?

Das Familienzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Ohligs wurde 2008 als Verbund zweier Kindertagesstätten gegründet. Seit September 2009 ist es zertifiziert mit dem Gütesiegel als "Familienzentrum NRW".

Dazu schreibt das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen: 

"Das Ziel eines Familienzentrums ist es, Angebote zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen bereitzustellen. Dabei ist wichtig, dass die Angebote niedrigschwellig sind, d. h. alltagsnah gestaltet werden und ohne Hemmschwelle oder räumliche Hindernisse in Anspruch zu nehmen sind.

Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz. Sie wollen die Familie als Ganzes ansprechen und einen Lebensraum sowohl für Kinder als auch für die gesamte Familie bieten.

Sie wenden sich an alle Familien in ihrem Umfeld und sind nicht auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten."

(Gütesiegel Familienzentrum, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008, S.2)
www.familienzentrum.nrw.de


"Für die Arbeit in evangelischen Familienzentren sind folgende Aspekte grundle­gend:

  • Evangelische Familienzentren sind christlich verankert und entwickeln ihre Arbeit auf dem Hintergrund eines evangelischen Profils.
  • Evangelische Familienzentren orientieren sich an den tatsächlichen Bedürfnissen und lnteressen von Kindern und ihren Familien.
  • Sie entwickeln eine annehmende, partizipative Einrichtungskultur.
  • Die Mitarbeitenden denken und handeln kulturell sensibel, interkulturell offen und interreligiös.
  • Evangelische Familienzentren entwickeln Angebote, die Familien möglichst früh erreichen.
  • Sie arbeiten ganzheitlich mit systemischer Sichtweise.
  • Die Mitarbeitenden begegnen allen Familien wertschätzend und orientieren sich an deren Ressourcen.
  • Sie unterstützen Mütter und Väter, Frauen und Männer in ihren Elternrollen und bei der Entwicklung neuer, egalitärer Geschlechterrollen.
  • Die Integration von Menschen mit Behinderungen gehört zum Selbstverständ­nis des evangelischen Familienzentrums.
  • Die Angebote der evangelischen Familienzentren umfassen mindestens zwei, häufig sogar mehrere Generationen.
  • Sie beziehen alle Familien im Sozialraum ein und vermeiden Stigmatisierung und Ausgrenzung.
  • Evangelische Familienzentren sind engmaschig mit den Partnern im Sozial­raum vernetzt. Diese Zusammenarbeit bezieht offensiv und partnerschaftlich auch andere Trägergruppen ein."

(Das Profil Evangelischer Familienzentren, Münster 2007, S.8)

Die Evangelischen Kindertagesstätten Scharrenberger Straße und Uhlandstraße